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Gefängnisausbruch im Locks & Clocks

Escapen in einem der ersten Escape Räume Wiens

by Jen

Hallo Escape Room Fans,

Wir haben uns zur Abwechslung mal in ein Gefängnis einsperren lassen und haben uns mit viel Köpfchen und Geschick aus den Zellen von Locks & Clocks befördern müssen. Ob wir es geschafft haben, wie unsere Erfahrung dabei war, sowie Infos zum Locks & Clocks, einem der ältesten Escape Room Anbieter in Wiens, lest ihr hier!


Escape Rooms mit Schauspieleinlagen

Das Locks & Clocks (ehemaliges Fox in the Box, wer das unter diesen Namen noch kannte) ist eines der ersten Escape Rooms in Wien. Seit 2014 gibt es die Räumlichkeiten in der Schmalzhofgasse 1B/II, im 6. Bezirk, also ein alter Hase in Sachen Escape Missionen mit folgenden Räumen: „Gefängnis“, „Bunker“, „Zombie Labor“ und „Secret Study 2.0.“ 

Diese Games gibt es also schon länger und sind von Grund auf noch gleich geblieben, ein paar Rätsel wurden zwar abgeändert, doch der Aufbau der Räume ist noch so, wie er vor der Namenänderung war. Lediglich „the Secret Study 2.0.“ ist mit einem Upgrade spielbar.

Die Schauspieleinlagen, die in allen Räumen eingebaut werden, beleben die Missionen. Auch im Gefängnis verleiht der Operator als Gefängniswärter unserem kleinen Ausbruch gewissen Pepp und Lebhaftigkeit. Das hat uns sehr gut gefallen. Haben dazwischen gelacht und geschmunzelt. Es gibt dem Spiel einen witzigen Verlauf.

Wer sich jetzt denkt „Hilfe, bitte keine Schreckmomente“, wir können euch beruhigen; es ist nicht gruselig. Ihr braucht euch nicht fürchten, also keine Panik, das kleine Theater völlig harmlos 🙂


Escape Room „Gefängnis“

Vom Operator bzw. unserem Gefängniswärter wurden wir der Größe nach in unsere Zellen befördert und unserem Schicksal überlassen. Wie immer gilt: 60 Minuten Zeit um auszubrechen. Das Ganze hatte etwas von der Serie Prison Break (wer’s gesehen hat). Witzig an dieser Mission war, dass wir in zwei separaten und unterschiedlichen Zellen gesteckt wurden und somit getrennt von einander gestartet haben. In unserem Fall waren wir jeweils zu zweit in einer Zelle, da wir zu viert waren.

Die Rätsel sind eher traditionell aufgebaut. Es gibt allemal viel zum Denken, viele Schlösser zu knacken und einiges zum Grübeln. Etwas Geschick wäre nicht schlecht und die Fähigkeit wie ein Insasse zu denken. hehe. Technische Features, wie Sensoren oder Ähnliches, die man vielleicht von anderen Escape Rooms kennt, sind hier eher nicht zu finden. Trotzdem wurden wir gefordert, unser Hirn musste sich unter Beweis stellen. 

Die Rätsel konnten zum Teil ganz schön knifflig sein (fanden wir zumindest – wir wurden am Ende eines besseren belehrt) und wir hatten einen echt großen Hänger, der uns richtig aufgehalten hat und wir es somit nicht geschafft haben innerhalb der 60 Minuten auszubrechen. 🙁 Freundlicherweise (oder wohl eher aus Mitleid) durften wir die Zeit etwas überziehen und konnten in den zusätzlichen Extraminuten schlussendlich entkommen. 

Am Ende hatten wir erfahren, dass das schnellste Team (Teenager!) es in etwa 30 Minuten OHNE Tipps geschafft hat. Da kamen wir uns echt dumm vor, obwohl wir schon so viele Escape Rooms gespielt haben. Da ärgert man sich richtig und fragt sich, wieso wir so „blind“ durch den Raum laufen. Vielleicht sind wir mit Ü30 schon zu alt. XD

Tipps erhält man hier via Smartphone, die man, wenn man will, alle 10 Minuten erhält. Es gibt kein Walkie Talkie, mit dem man kommuniziert. Also aktiv nach einem Tipp über Funk erfragen, so wie man es von anderen Räumen etwa kennt, kann man nicht, aber das war garnicht schlimm, zumal uns die Tipps vom Smartphone ohnehin gut genützt haben. Sollte man aber wirklich nicht weiterkommen (was bei uns dann auch leider der Fall war), so sprach unser „Komplize“ zu uns und gab uns auch hier mal einen Hinweis, denn nichts ist frustrierender als nicht zu wissen wie es weitergeht.


 Preise und mehr Infos

Alle Räume sind von 2-5 Personen spielbar. Wir waren bei unserem Ausbruch zu viert. Die perfekte gerade Anzahl für zwei kleine Teams zu Beginn des Spiels. Finde zu fünft wär es schon recht kuschelig eng. Denke 3 oder 4 Personen wären echt ideal.

2 Personen – 78€
3 Personen – 93€
4 Personen – 104€
5 Personen – 120€


Fazit: Wer traditionelle Rätsel liebt, für den ist das Locks & Clocks gut geeignet. Auch Escape Room Starter können sich zuerst an die verschiedenen Räume wagen. Wie gesagt, auf Sensoren und technisch automatisierte Features trifft man hier nicht, aber das würde es bei einem gewöhnlichen Gefängnisausbruch ja auch nicht unbedingt geben. Man muss eher wie ein Häftling denken und einfach mit dem was man hat arbeiten und sich durchdenken. Ein guter Denksport.

Eure Jen


Locks & Clocks Wien
Schmalzhofgasse 1B / II
Wien, A – 1060
Tel.: +43 660 208 69 89
info@locksandclocks.at

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